Tag der tibetischen Rebellion
10. März, Montag
Xizang

Ereignisverlauf
In den 1950er Jahren, nach dem Einmarsch chinesischer Truppen in Tibet, nahmen die Spannungen zwischen der lokalen Bevölkerung und den chinesischen Behörden zu. Am 10. März 1959 gingen Tausende Tibeter in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, auf die Straße, um ihrer Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen und ihren spirituellen Führer, den 14. Dalai Lama, zu unterstützen. Der Aufstand führte zu Blutvergießen, woraufhin der Dalai Lama nach Indien fliehen musste, wo er seitdem im Exil lebt.
Wie der Tag des tibetischen Aufstands gefeiert wird
Demonstrationen und Proteste. In verschiedenen Ländern kommt es zu Protesten und Demonstrationen, insbesondere in der tibetischen Diaspora. Die Teilnehmer fordern die Achtung der Rechte des tibetischen Volkes und ein Ende der Verletzungen seiner Kultur und Religion.
Gebete und Erinnerungen. In buddhistischen Tempeln und spirituellen Zentren werden Gebete zum Gedenken an diejenigen abgehalten, die während der Ereignisse von 1959 und den folgenden Jahren gelitten haben oder gestorben sind.
Weltmarsch für Tibet. In einigen Ländern finden friedliche Märsche statt, bei denen die Teilnehmer tibetische Flaggen, Slogans und Fotos des Dalai Lama tragen und damit ihre Solidarität mit dem tibetischen Volk zum Ausdruck bringen.
Bildungsveranstaltungen. Die Organisationen halten Vorträge und Seminare über die kulturellen und religiösen Aspekte des tibetischen Lebens ab, um ihren Kampf um Identität hervorzuheben.