Gedenktag des Hl. Heribert von Köln
16. März, Sonntag

Leben des Hl. Heribert
Heribert wurde um das Jahr 970 geboren und erhielt eine sorgfältige Ausbildung in der Domschule von Worms. Im Jahr 999 wurde er Erzbischof von Köln und setzte sich während seiner Amtszeit für die Armen und Notleidenden ein. Er galt als frommer und barmherziger Kirchenmann.
Bedeutung und Verehrung
Heribert wurde bereits kurz nach seinem Tod im Jahr 1021 als Heiliger verehrt. Sein Grab befindet sich in der Abtei Deutz, die er selbst gegründet hatte. Sein Gedenktag ist besonders in Köln und Umgebung von Bedeutung.
Bräuche und Feierlichkeiten
Zu seinem Gedenktag gibt es in der Region verschiedene Feierlichkeiten, darunter:
- Gottesdienste zu Ehren des Heiligen in Köln und Deutz
- Prozessionen zu seinem Grab in der Abtei Deutz
- Gebete und Fürbitten besonders für Regen, da Heribert als Wetterheiliger gilt
Hl. Heribert als Schutzpatron
Heribert wird als Schutzpatron gegen Dürre und für Regen angerufen. In Zeiten von Trockenheit beten die Gläubigen um sein Eingreifen, da er schon zu Lebzeiten als Helfer in Notlagen galt.
Der Gedenktag des Hl. Heribert erinnert an einen Bischof, der sein Leben dem Dienst an Gott und den Menschen widmete. Seine bis heute anhaltende Verehrung zeugt von seiner tiefen spirituellen Bedeutung.