Internationaler Tag der Haiku-Poesie

17. April, Donnerstag

Internationaler Tag der Haiku-Poesie
© ShutterStock
Der Welthaiiku-Poetertag (World Haiku Poetry Day) wird jährlich am 17. April gefeiert. Dieser Tag ist einer der beliebtesten und ältesten Formen der japanischen Poesie gewidmet: dem Haiku. Ein Haiku ist ein kurzes Gedicht, das aus 17 Silben besteht, traditionell auf drei Zeilen verteilt: fünf Silben in der ersten Zeile, sieben in der zweiten und fünf in der dritten. Der Haiku-Tag bietet eine einzigartige Gelegenheit für Menschen auf der ganzen Welt, innezuhalten und die Schönheit dieser minimalistischen Poesie zu genießen, die Momente der Natur, menschliche Erfahrungen und einfache Wahrheiten einfängt.

Bedeutung des Tages
Der Welthaiiku-Poetertag hat zum Ziel, das Bewusstsein für die Bedeutung des Haikus als Kunstform und Selbstreflexion zu fördern. Dieser Tag trägt dazu bei, das Interesse an traditioneller japanischer Poesie wiederzubeleben, die in ihren kompakten 17 Silben tiefgreifende Gefühle und Bilder übermittelt. Haikus ermutigen Dichter und Leser, aufmerksam gegenüber der Natur und der Welt um sie herum zu sein und ihre Gedanken in prägnanten, aber ausdrucksstarken Worten auszudrücken.

Wie wird der Welthaiiku-Poetertag gefeiert?
- An diesem Tag werden Haiku-Lesungen organisiert, bei denen Poesie-Liebhaber ihre eigenen Werke vortragen oder Gedichte anderer Autoren hören können.
- Einige literarische Clubs und poetische Gesellschaften veranstalten Workshops, in denen die Technik des Haiku-Schreibens gelehrt wird und die Grundlagen der japanischen Poesie vermittelt werden.
- In den sozialen Medien finden Kampagnen mit Hashtags statt, bei denen Menschen ihre Haikus teilen oder Werke berühmter Autoren diskutieren.
- In einigen Ländern werden Haiku-Wettbewerbe organisiert, bei denen die Teilnehmer ihre poetischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können.

Die Geschichte des Haikus
Das Haiku entstand in Japan im 14. bis 15. Jahrhundert als Anfang für längere Gedichte, die als "Renga" bezeichnet wurden. Mit der Zeit entwickelte sich das Haiku jedoch zu einem eigenständigen Genre. Seine Popularisierung als eigenständige Kunstform begann im 17. Jahrhundert durch den Poesiemeister Matsuo Bashō, der Haiku-Meisterwerke schuf, die die Harmonie zwischen Mensch und Natur widerspiegeln sowie philosophische Gedanken über das Leben.

Prinzipien des Haikus
- Ein Haiku beschreibt in der Regel einen Moment, der mit der Natur, der Jahreszeit oder dem Zustand der Seele verbunden ist.
- Es enthält oft das sogenannte "Kigo", ein Wort, das auf die Jahreszeit hinweist, wie "Sakura" (Kirschblüte) für den Frühling oder "Schnee" für den Winter.
- Haikus zeichnen sich durch Einfachheit und Prägnanz aus. Es gibt keinen Platz für überflüssige Worte; jedes Wort muss wichtig und präzise sein.

Bedeutung für die Gesellschaft
Der Welthaiiku-Poetertag hilft, die Kürze und Essenz in einer Welt voller Informationen und Lärm zu schätzen. Haikus lehren uns, Harmonie und Ruhe in den einfachen Dingen zu suchen und aufmerksamer gegenüber der Welt und der Natur um uns herum zu sein. Dieser Tag betont die Bedeutung von Kreativität und Selbstreflexion und trägt zur Verbreitung der japanischen Kultur und Kunst im globalen Kontext bei.

Der Welthaiiku-Poetertag ist nicht nur ein Tag, um an diese Kunstform zu erinnern, sondern auch eine Gelegenheit, innezuhalten, über die Welt nachzudenken und unsere Gefühle und Erfahrungen auf prägnante und ausdrucksstarke Weise zu vermitteln. Haikus erinnern uns an den Wert von Einfachheit, Schönheit und Vergänglichkeit, was diesen Tag zu einer wichtigen Feier für alle Liebhaber der Poesie macht.
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