Ulusal Egemenlik ve Çocuk Bayramı
23. April, Mittwoch

Geschichte
Der 23. April ist mit einem historischen Ereignis aus dem Jahr 1920 verbunden. An diesem Tag wurde in Ankara die Große Nationalversammlung der Türkei (GNT) unter der Führung von Mustafa Kemal Atatürk, dem Begründer der modernen Türkei, eröffnet. Dieses Ereignis symbolisierte den Beginn der nationalen Unabhängigkeit der Türkei und seitdem ist der Tag die Grundlage für die Feier der nationalen Souveränität und der Einheit des Volkes.
Atatürk erklärte außerdem den 23. April zum Kindertag, um die Bedeutung der jüngeren Generation für die Zukunft des Landes hervorzuheben. 1929 schlug er vor, den Tag zu einem offiziellen Feiertag für Kinder zu machen, sie zu einem Teil nationaler Feierlichkeiten zu machen und auch ihre Rechte und Freiheiten zu feiern.
Wie der Feiertag gefeiert wird
Zeremonielle Veranstaltungen. An diesem Tag finden Paraden und Feiern zu Ehren der Unabhängigkeit und der Kinder statt. In großen Städten wie Istanbul und Ankara finden Massenumzüge, Kundgebungen und Militärparaden statt, die den Patriotismus und die Einheit der Menschen hervorheben.
Zeremonien in Schulen. Alle Bildungseinrichtungen in der Türkei veranstalten besondere Veranstaltungen, die sich den Kindern und ihren Rechten widmen. Schulkinder führen Lieder, Gedichte und Tänze auf und nehmen auch an verschiedenen Wettbewerben und Aufführungen teil.
Teilnahme an offiziellen Veranstaltungen. An diesem Tag besuchen Kinder auch das Parlament und andere staatliche Institutionen. In der Hauptstadt Ankara findet eine Zeremonie statt, bei der Kinder Regierungsmitglieder treffen und sogar an einer symbolischen Machtübergabe teilnehmen können.
Internationaler Austausch und Besuche. Auch Kinder aus anderen Ländern werden zum türkischen Kindertag eingeladen, um internationale Beziehungen zu stärken und die Ideen von Frieden und Freundschaft zwischen Nationen zu fördern.