Unabhängigkeitstag
4. April, Freitag

Geschichte des Feiertags
Senegal war seit dem 19. Jahrhundert eine französische Kolonie und gehörte zu Französisch-Westafrika. Im Jahr 1959 bildete das Land zusammen mit Französisch-Sudan (dem heutigen Mali) die Mali-Föderation, doch 1960 trat Senegal aus der Föderation aus und erklärte seine Unabhängigkeit. Der erste Präsident des Landes, Léopold Sédar Senghor, spielte eine entscheidende Rolle im Dekolonisierungsprozess.
Wie wird der Feiertag gefeiert?
– In der Hauptstadt Dakar findet eine große Militärparade mit der Teilnahme von Armee, Polizei und anderen Sicherheitskräften statt.
– Kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, Tanzvorführungen und Ausstellungen zur Geschichte des Landes werden organisiert.
– Die Straßen werden mit Nationalflaggen geschmückt, und in Schulen gibt es patriotische Unterrichtsstunden.
– Der Präsident des Landes hält eine Ansprache an die Nation, in der er die Errungenschaften Senegals und die Pläne für die Zukunft hervorhebt.
Bedeutung des Unabhängigkeitstags
Dieser Tag symbolisiert Freiheit, nationalen Stolz und das Engagement für die Entwicklung des Landes. Er erinnert an den Kampf des senegalesischen Volkes für Souveränität und stärkt die nationale Einheit.